7 Gründe, warum Mütter ihre Kinder in die Rehabilitation mitbringen sollen

Mütter und Kinder profitieren gleichermaßen von einem gemeinsamen Aufenthalt in der Ostseeklinik
Kühlungsborn. Lesen Sie hier die wichtigsten Gründe dafür.

 

 

1. Dem hohen Verantwortungsgefühl von Müttern gerecht werden
Die Aufnahme von Begleitkindern ist als Erleichterung für Mütter gedacht, die zumeist die Hauptlast der Erziehung tragen. Das entspricht dem hohen Verantwortungsgefühl der Frauen, die sich nicht für die Zeit der stationären Reha von ihren Kindern trennen wollen.

2. Belastende Trennungen von Mutter und Kind vermeiden
Unter der psychischen Erkrankung der Mutter leiden auch die Kinder. Eine Trennung durch einen Klinikaufenthalt und der damit verbundene Wechsel der Bezugsperson ist für die ohnehin schon verunsicherten Kinder schwierig zu verarbeiten. Auch viele Mütter empfinden eine Trennung als zusätzliche Belastung, haben ein schlechtes Gewissen und können sich während der Reha nicht voll und ganz auf ihre Therapien und ihre Gesundung konzentrieren.

3. Den Alltag gemeinsam in der Reha üben
Die Multifunktionsrolle, chronischer Zeitdruck und mangelnde Anerkennung der Mutterrolle spielen bei psychischen Erkrankungen oftmals eine Rolle. Im Rahmen von Gesundheitsschulungen werden diese Themen aufgearbeitet. Die gelernten Inhalte können dann gemeinsam mit den Kindern vor Ort geübt werden, beispielsweise beim gemeinsamen Mittagessen und der Freizeitzeitgestaltung.

4. Mutter-Kind-Konflikte aufarbeiten
Oftmals machen sich bei Kindern von erkrankten Müttern Trennungsängste, Furcht vor Verschlimmerung der Krankheit, Resignation oder auch Wut, weil sie sich vernachlässigt, ungerecht behandelt oder ungeliebt fühlen, bemerkbar. Mütter wiederum leiden zumeist unter dem Wissen, sich infolge ihrer Erkrankung nicht genug um die Belange ihrer Kinder kümmern zu können. Aus dieser Situation entstehen Mutter-Kind-Konflikte, die während des Rehaaufenthaltes behutsam behandelt werden können.

5. Stärkung der Mutter-Kind-Beziehung
Die Freizeit- und Beschäftigungstherapie eignet sich insbesondere zur Beobachtung und Analyse der Interaktion zwischen Mutter und Kind. Beim gemeinsamen Basteln, Malen oder Töpfern können die Mütter die neu gewonnenen Erkenntnisse aus der psychologischen Erziehungsberatung ausprobieren und unter fachlicher Begleitung der Therapeuten umsetzen.

6. Wissenserhaltender Schulunterricht für Begleitkinder
Für Schulkinder wird ein wissenserhaltender Unterricht durchgeführt, um den Schülern Schulausfallzeiten zu ersparen. Der Spaß am Lernen soll in der Ruhe und Gelassenheit der Rehabilitationseinrichtung vermittelt werden. Ausgebildete Pädagogen unterstützen morgens von 08.00 bis 10.00 Uhr die Kinder bei der Lösung der Aufgaben, die sie aus ihrer Heimatschule mitbringen, und können individuell auf Probleme eingehen.

7. Soziale Kompetenz und Selbstwertgefühl der Kinder stärken
Die pädagogische und spielerische Betreuung der Kinder zielt auf die möglichst rasche Integration der Kinder in die für alle neue Gruppensituation. Die Gruppensituation fördert die soziale Kompetenz und die Sicherheit der Kinder, auch mit neuen Situationen vertraut zu werden. In den einzelnen Gruppen des Kinderclubs fi nden altersgerechte, pädagogisch fundierte Spielangebote sowie Rollenspiele statt.

 

 

 

Zurück