Klinik II
Kind/Eltern
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Lexikon



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Aerosol

Feiner Nebel mit kleinsten Wirkstoffteilchen, die im Nebel schweben; Aerosole können für die Verabreichung von inhalierbaren Medikamenten verwendet werden.


Allergen

Bezeichnung für ein Antigen, das eine allergische Reaktion und die Bildung von Immunglobulin E (spezieller Antikörper) auslöst. Dabei handelt es sich meistens um Eiweiße in Pflanzenpollen, Tierhaaren, -schuppen oder -exkrementen und Nahrungsmitteln.


Allergenexposition

Kontakt mit Stoffen, die eine Allergie auslösen können.


Allergenkarenz

Vermeidung des Kontaktes mit Allergenen mit dem Ziel, allergische Reaktionen zu vermeiden.


Allergie

Überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems auf normalerweise harmlose Umweltstoffe.


Anaphylaktischer Schock

Schwerste Form einer allergischen Reaktion, bei der der gesamte Organismus betroffen ist.


Antigen

Substanz oder Fremdkörper, die bzw. der vom Organismus als fremd erkannt wird und dadurch eine spezifische Immunantwort auslöst.


Antihistaminika

Lindern die akuten Symptome einer allergischen Reaktion sehr schnell und haben einen positiven Einfluss auf das gesamte allergische Geschehen. Die Wirkung beruht auf der Hemmung des Histamins, des wichtigsten Verursachers von Juckreiz. Außerdem hemmen Antihistaminika zusätzlich die entzündungsauslösenden Substanzen (Mediatioren).


Antikörper

Von Immunzellen gebildete Einweiße, die an Anti- bzw. Allergene andocken und deren Eliminierung veranlassen.


Asthma

Anfallsweise, meist hochgradige Atemnot mit verschiedenen Ursachen.


Atopie

Überempfindlichkeit von Haut und Schleimhäuten gegen Umweltstoffe.


Bronchospasmus

Starkes, krampfartiges Zusammenziehen der Bronchialmuskulatur, z. B. bei einem Asthma-Anfall.


Compliance

In der Pneumologie: Maß für die volumenabhängige Dehnbarkeit der Lunge, des Brustkorbes bzw. von Lunge und Brustkorb; in der Allgemeinmedizin: Bereitschaft des Patienten, eine Therapie sorgfältig, regelmäßig und verantwortungsvoll durchzuführen.


COPD

Engl.: chronic obstructive pulmonary disease; chronisch obstruktive Lungenerkrankung; Gruppe von Erkrankungen, die durch Husten, vermehrten Auswurf und Atemnot gekennzeichnet sind.


Cortison

Auch Kortison; Cortison ist ein körpereigener Stoff; Abkömmling des menschlichen Hormons Cortisol, welches in der Nebennierenrinde produziert wird.


Desensibilisierung

Siehe Hyposensibilisierung


Dosieraerosol

Damit Asthmamedikamente direkt an den Wirkort  gelangen können, müssen sie inhaliert werden. Das geschieht häufig mithilfe eines Dosieraerosols. Es ist so konstruiert, dass bei jedem Sprühstoß eine genau festgelegte Menge des Medikaments abgegeben wird.


Emphysem

Chronische Lungenerkrankung in Form einer sog. Irreversiblen (nicht rückgängig zu machenden) Überdehnung des Lungengewebes, bei der aus vielen kleinen Lungenbläschen (Alveolen) wenige, größere Lufträume entstehen. Hierdurch verliert die Lunge ihre Elastizität, sie enthält weniger Gewebe und mehr Luft (Überblähung).


Exanthem

Entzündlicher Hautausschlag auf großen Bereichen der Haut mit einem bestimmten zeitlichen Ablauf. Beispiele: Masern, Röteln, Scharlach


Genese

Entstehung, Ursache einer Krankheit


Histamin

Biogenes Amin, das aus Mastzellen ausgeschüttet wird und an die Rezeptoren der Blutgefäße gebunden ist; verursacht die allergischen Symptome Jucken und Rötungen.


Hyposensibilisierung

Auch Desensibilisierung oder SIT; Behandlungsform von Allergien, bei der dem Körper das Allergen in steigender Dosis injiziert wird, um die Allergieempfindlichkeit herabzusetzen bzw. ganz auszuschalten.


Immunglobuline

Eiweißmoleküle, die Bestandteil der körpereigenen Immunabwehr sind (bestimmte Antikörper)


Inhalations-Allergen

z. B. Pollen oder Blütenstaub vieler Pflanzen und einige Sporen von Schimmelpilzen


Karenz

Vermeidung


Konjunktivitis

Bindehautentzündung


Makrophagen

Blutabwehrzellen, die Bakterien, Viren, geschädigte Zellen oder Antigen-Antikörper-Komplexe in sich aufnehmen und zerstören.


Mukolyse

Schleimlösung, die medikamentös mit Mukolytika oder mit krankengymnastischen Methoden (z. B. Klopfmassage) herbeigeführt werden kann.


Neurodermitis

Auch atopisches Ekzem, atopische Dermatitis; Erkrankung deren Hauptsymptome rote, schuppende Haut und starker Juckreiz sind.


Peak Flow

Maximale Atemstromstärke bei forcierter Ausatmung (Norm: ca. 7 – 8 Liter pro Sekunde)


Pollinose

Pollenallergie, durch Blütenstaub hervorgerufene allergische Reaktion


Prick-Test

Hauttest zur Bestimmung allergieauslösender Stoffe


Provokationstest

Kontrollierte Belastung des Patienten mit möglicherweise allergen wirkenden Substanzen


Pseudoallergie

Allergische Reaktion, die sich durch Blutuntersuchungen nicht nachweisen lässt, aber die gleichen Symptome zeigt wie eine Allergie.


randomisiert

zufällig


Sensibilisierung

S. bedeutet, dass der Körper nach mehreren Kontakten mit einer Substanz eine Allergie bzw. die Bereitschaft ausbildet, beim nächsten Kontakt mit dem betreffenden Stoff allergisch zu reagieren.


SIT

Spezifische Immuntherapie; siehe Hyposensibilisierung


Sofortreaktion

Akut auftretende Symptomatik nach Antigenkontakt; verschwindet bei Vermeidung des jeweiligen Allergens.


Spätphasenreaktion

Tritt sechs bis acht Stunden nach Antigenkontakt auf; die S. erklärt, warum Patienten vor allem abends allergische Beschwerden haben, obwohl kaum Antigene vorhanden sind, der Antigenkontakt aber tagsüber aufgetreten ist.


Urtikaria

Nesselsucht


Überempfindlichkeit

Verursacht wiederholbare Symptome oder Krankheitszeichen, die durch Kontakt mit einem Auslöser hervorgerufen werden; die Dosis des Auslösers wird von einer normal empfindlichen Person toleriert und ohne Symptome vertragen.


Zystische Fibrose

Mukoviszidose (lat. Mucus: Schleim, viscidus: zäh, klebrig) oder zystische Fibrose (engl.: cystic fibrosis, CF); genetisch bedingte, also angeborene Stoffwechselerkrankung