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Reizklimatherapie in der Ostseeklinik Kühlungsborn

Im Sommer ideal für Pollenallergiker und Patienten mit Atemwegserkrankungen

Gerade der lang ersehnte Sommer wird für viele Allergiker zur Qual. Laufende Nase, tränende Augen oder sogar Asthmaanfälle kennzeichnen die warme Jahreszeit. Der Grund hierfür liegt darin, dass bestimmte Allergene verstärkt in den Frühlings- und Sommermonaten auftreten. Allergene meiden, lautet das oberste Gebot für die Betroffenen. Doch das gelingt in der Regel nur im allergen- und schadstoffarmen Reizklima an Nord- und Ostsee. Die Ostseeklinik Kühlungsborn nutzt die natürlichen Faktoren Sonne, Wind und Meer als therapeutische Maßnahmen für die Behandlung ihrer Patienten.

Ostseeklinik Kühlungsborn, Dermatologie, Pneumologie, Pädiatrie, Allergologie
Die Sonne regt das Immunsystem an, steigert die Bildung körpereigener Cortisone und führt zur Ausschüttung von Endorphinen, den so genannten Glückshormonen.

Die gesundheitsfördernde Wirkung des Reizklimas auf unseren Organismus ist schon seit langem bekannt. Bereits 1750 veröffentlichte der englische Arzt Richard Russel seine positiven Erfahrungen mit der Klima-Therapie am Meer. Durch die Reinheit und Allergenarmut der Luft kommt das Reizklima vor allem Pollen- und Milbenallergikern sowie Patienten mit allergischem Asthma zugute. Die heilsame Wirkung von Wind, Sonne und Meer beruht auf einer ganz speziellen Kombination von Schon- und Reizfaktoren.

 

Die frische und kühle Luft unterstützen das tiefere Atmen bei Asthmatikern
Der frische Wind und die kühle Luft unterstützen bei Asthmatikern eine tiefere Atmung und führen durch Abhärtung des Organismus zu einer geringeren Infektanfälligkeit.

Ständig eine frische Brise

Die größte therapeutische Wirkung im so genannten thermisch-hygrischen Wirkungskomplex hat der Wind. Patienten mit Atemwegserkrankungen leiden in der Regel unter einer zu flachen Atmung, was dazu führt, dass die Lungen nur unzureichend belüftet werden. Die frische Luft an Nord- und Ostsee lässt die Betroffenen ruhiger und tiefer atmen. Als Reizfaktor trägt die ständige Brise auch im Sommer zur Abhärtung des Organismus bei und stellt somit die Weichen für einen lang anhaltenden Therapieerfolg. Auch für Pollenallergiker hat der Wind große Vorteile. Insbesondere im Hochsommer bringt der Seewind „saubere“, das heißt nahezu pollenfreie Luft vom Meer an die Küste.

 

 

Aerosole wirken Schleimlösend auf die Atemwege
Die Seeluft ist relativ frei von Pollen und Schadstoffen. Die maritimen Aerosole in der Luft wirken schleimlösend auf die Atemwege.

Das maritime Aerosol

Eine besondere Rolle bei der Therapie von Atemwegserkrankungen spielt das maritime Aerosol. Durch den Wind gelangen Salzwassertröpfchen in die Luft und werden eingeatmet. Je nach Größe der Tröpfchen treffen diese nicht nur auf die Schleimhaut von Luftröhre und Bronchien, sondern können auch bis in die kleinen Bronchialverzweigungen und Lungenbläschen eingeatmet werden. Bedingt durch seinen Salzgehalt wirkt das maritime Aerosol auf allen Schleimhautabschnitten der Atemwege schleimlösend; eine Eigenschaft, die für alle chronischen Atemwegserkrankungen von unschätzbarem Wert ist.

 

Anregung des Immunsystems

Der dritte wirksame Klimakomplex ist die Sonne, in der Fachsprache aktinischer Wirkungskomplex genannt. Sofern die Gefahren zu Sonneneinstrahlung stärker beachtet und Sonnenbrände vermieden werden, hat die Sonne positive und wichtige Eigenschaften für den Organismus. Durch die Sonneneinwirkung wird nicht nur die Bildung des körpereigenen Cortisons angeregt, sondern auch Endorphine, die so genannten Glückshormone, vermehrt ausgeschüttet, was zu einer allgemeinen Besserung des Wohlbefindens beiträgt.

Die effizienteste Möglichkeit einen lang anhaltenden Therapieerfolg zu erzielen, ist die Durchführung der Reizklimatherapie in Verbindung mit modernen therapeutischen Methoden. So kombiniert auch die Ostseeklinik Kühlungsborn im Sinne einer ganzheitlichen Therapie die natürlichen Heilverfahren der Reizklima-Therapie mit Behandlungsmethoden der Schulmedizin.